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Thema des Monats

Die Beerdigung des Klimaproblems – CCS das den Staat nichts kostet

Nachdem die Klimakonferenz von Warschau gescheitert ist, fragt man sich, ob es nicht einen Klimaschutz gibt, bei dem man nicht darauf warten muss, dass die Irrfahrt der globalen Verhandlungen ans Ziel gelangt. Es gibt solche Wege, wie der Oxforder Klimaexperte Myles Allen beständig predigt. Das Zauberwort ist „Carbon Capture and Storage“ (CCS). Ja genau, die Technik, die in bei uns längst ad acta gelegt wurde. Inzwischen gibt es in Europa keine Versuchsanlage mehr, da der CO2 Preis eingebrochen ist. CCS ist der Versuch, CO2 bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen abzuscheiden und im Boden zu beerdigen, z.B. dort wo das geförderte Öl oder Gas sich befanden. Die Hoffnung ist, die Klimaerwärmung damit gleich mit zu beerdigen. Das klingt zu schön um wahr zu sein und in der Tat, die Einwände sind zahlreich. Das Verfahren sei: technisch nicht ausgefeilt, erreiche nur CO2, das Großkraftwerke ausstoßen (bis zu 50% des Ausstoßes), sei viel zu teuer und durch den Verlust des Wirkungsgrads der Kraftwerke müssten viel mehr knappe Ressourcen verbrannt werden, um die gleiche Energiemenge zu erreichen. CCS sei zudem gefährlich, denn wenn CO2 etwa mit Hilfe von bei Erdbeben wiederauferstehe, die durch das Verpressen entstehen, wirke es erstens wieder negativ auf das Klima ein (außer Spesen wäre dann nichts gewesen) und zweitens könnten Anwohner dieser Himmelfahrt vergiftet werden. ...

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